Ephraim Bieri: Fotoausstellung

Beteiligung von Minderheiten - Mennoniten in Zentralamerika

Eine Gesellschaft ist so stark wie ihr schwächstes Glied. Dennoch fühlen sich Minderheiten in Demokratien von der Mehrheit oft übersehen oder ausgegrenzt. Die Reformierte Kirche hat mit ihrer Orientierung an der Basis viel zur Demokratie beigetragen. Gleichzeitig hat sie von ihrem Beginn weg abweichende Bewegungen unterdrückt und verfolgt, besonders die Täuferbewegung.

Die Fotoausstellung von Ephraim Bieri in der Wasserkirche widmet sich dem Leben der Mennoniten in Siedlungen in Belize und Mexiko. Bieri will das nahe Leben der Täufer in ihrem Alltag beleuchten, religiöse Aspekte, aber auch Veränderungen in den neuen Generationen.

«Im Leben der Altkolonier-Mennoniten in Belize und Mexiko gibt es keine Musik, kein Radio und keine Autos. Die einzigen motorisierten Fahrzeuge sind die, die in der Landwirtschaft eingesetzt werden, und hier müssen die Räder aus Stahl sein - Gummireifen sind verboten. Das bedeutet, dass Alkohol und Zigaretten weit entfernt bleiben. All dies dient dem Zweck, die Gemeinschaft zu bewahren und weiterhin unabhängig zu leben, wie es die Bibel vorschreibt.

Sie kommen von weit her und wanderten während mehrerer hundert Jahren von Gebieten der heutigen Niederlande und Norddeutschland über Russland und Kanada bis nach Süd– und Zentralamerika, weshalb ihre Sprache auch immer noch Plattdeutsch ist.

Die Mennoniten leben in kleinen, eng verbundenen Gemeinschaften, die sich von der Landwirtschaft ernähren, wobei hauptsächlich Bohnen, Mais und Soja angebaut werden. Es gibt ein paar Läden, die Lebensmittel, Kleidung und Werkzeuge verkaufen. Und es gibt Kirchen.» Ephraim Bieri

Die Ausstellung ist eines von vier Teilprojekten zum Thema «Demokratie im Fluss», die zu den Themen «Beteiligung», «Frieden», «Freiheit» und «Diskussion» von Pfr. Christian Walti entwickelt wurden.

Vernissage: Do, 16. April, ab 18 Uhr
Bis So, 10.5., täglich ausser montags, 14 bis 18 Uhr.


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Ort

Wasserkirche

Limmatquai 31
8032 Zürich
044 250 66 50

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Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag: 12:00 - 17:00

Infos Zugänglichkeit:

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